Sedierung und Allgemeinanästhesie
Der Komfort und die Sicherheit der Patienten stehen für uns an erster Stelle. Sedierung und Vollnarkose spielen dabei eine entscheidende Rolle und machen zahnärztliche Eingriffe für die Patienten erträglicher.
What is Sedation and General Anesthesia?
Sedation and general anesthesia are used in surgical operations, CT-MRI imaging procedures, dental treatments and endoscopy-colonoscopy procedures to prevent pain that the patient may feel. Sedation and general anesthesia should be considered separately, as the methods of administration and their effects are different.
Sedation, known as conscious sedation or monitored anesthesia care, is used in short and uncomplicated dental treatments. During the sedation process, in which anesthetic and sedative drugs are used, the patient becomes insensitive to pain. This can also be described as a short-term state of amnesia (forgetfulness). The patient under sedation is conscious and not asleep. Thus, the patient does not feel anxiety or worry during the procedure.
Unlike sedation, general anesthesia is preferred for more complex procedures in dentistry. These include procedures such as implant treatments and gum surgery. As with sedation, the aim is to ensure that the patient has a painless operation. Anesthetic drugs create an artificial state of sleep. The patient is completely unconscious and feels nothing.
How does sedation and general anesthesia work?
Sedation in dentistry has different levels that are shaped according to the need. It varies depending on the patient’s preference, anxiety level, health status and the scope of the operation. The most common sedation methods are:
Anxiolyse (minimale Sedierung):
Bei diesem Verfahren wird dem Patienten über eine Maske Stickstoffprotoxidgas, das so genannte „Lachgas“, eingeatmet. Die Wirkung des Medikaments tritt innerhalb von 3-5 Minuten ein. Der Zahnarzt sorgt für die Kontrolle, indem er die Dosierung des Gases während des Eingriffs anpasst. Der Patient kann während des Eingriffs normal kommunizieren und reagieren. Am Ende des Eingriffs wird das Stickstoffprotoxid aus dem Körper entfernt, indem dem Patienten reiner Sauerstoff zugeführt wird. Da die Wirkung des Gases nach kurzer Zeit nachlässt, kann der Patient selbständig nach Hause gehen.
Orale Sedierung bei Bewusstsein (mäßige Sedierung):
Eine Stunde vor Beginn der bewussten Sedierung werden dem Patienten Beruhigungstabletten verabreicht. Medikamente wie Triazolam, Zaleplon oder Lorazepam werden bei erwachsenen Patienten bevorzugt. In der Kinderzahnheilkunde werden flüssige Sedierungsmittel in Sirupform verwendet. Bei der oralen bewussten Sedierung kann der Patient schläfrig werden und in einen flachen Schlaf fallen. Der Patient kann sofort geweckt werden und weiter kommunizieren. Das Verfahren kann die motorischen Fähigkeiten und das Gedächtnis des Patienten vorübergehend beeinträchtigen. Aus diesem Grund sollte der Patient bei der Heimkehr von einer Aufsichtsperson begleitet werden.
Intravenöse (IV) Sedierung (tiefe Sedierung):
Es ist ein bevorzugtes Verfahren bei schwierigen Zahnextraktionen, insbesondere bei Verfahren wie der Weisheitszahnextraktion, oder in Fällen von starker Angst und Phobie des Patienten. Beruhigungsmittel werden dem Patienten intravenös (über eine Infusionsleitung) injiziert. Das Medikament gelangt direkt in den Blutkreislauf. Während des gesamten Eingriffs überwacht der Facharzt den Blutdruck, den Sauerstoffgehalt und den Puls des Patienten. Die Dosis des Medikaments wird während des gesamten Prozesses überwacht. Bei der tiefen Sedierung schläft der Patient ein und erinnert sich beim Aufwachen nicht mehr an den Eingriff.
Allgemeinanästhesie:
Die Vollnarkose eignet sich für Patienten mit starken Ängsten, Zahnarztphobie oder übermäßigem Erbrechensreflex, die sich nicht an die Operation gewöhnen können. Sie wird auch bei komplexen chirurgischen Eingriffen bevorzugt.
Bei diesem Verfahren werden die Narkosemittel intravenös verabreicht. Der Patient fällt innerhalb weniger Sekunden in einen tiefen Schlaf und die Muskeln entspannen sich. Während sich die Muskeln entspannen, wird die Atmung des Patienten künstlich unterstützt. Reiner Sauerstoff wird über eine nasale Intubation verabreicht. Nach Beendigung des Eingriffs werden narkosebeendende Medikamente verabreicht, um den Patienten zu wecken.
Die Auswirkungen einer Vollnarkose können mehrere Tage andauern. Zu diesen Wirkungen können gehören:
Übelkeit und Erbrechen
Halsschmerzen und Heiserkeit
Müdigkeit
Kältegefühl
Sedierung und Allgemeinanästhesie: Abwägen der Optionen
Der Hauptzweck von Sedierungsoptionen und Vollnarkose bei zahnärztlichen Behandlungen besteht darin, den Patienten zu beruhigen und das Schmerzempfinden zu verhindern. Auf diese Weise kann der Patient einen angenehmen und sicheren Operationsverlauf erleben. Die Wahl der Methode hängt ganz von den persönlichen Vorlieben und medizinischen Erwägungen ab. Daher ist es wichtig, sich über diese Methoden zu informieren, um die richtige Entscheidung treffen zu können.
Minimale Sedierung: Sie hat eine entspannende Wirkung. Körperliche Empfindungen werden auf ein Minimum reduziert. Der Patient kann sich schläfrig fühlen, schließt den Eingriff aber bei Bewusstsein ab. Der Patient passt sich leichter an zahnärztliche Behandlungen an, die eine aktive Teilnahme am Prozess erfordern. Die kognitiven Funktionen sind nur minimal beeinträchtigt.
Mäßige Sedierung: Der Patient fühlt sich während des Eingriffs schläfrig und schläft möglicherweise ein. Der Patient kann jedoch sofort reagieren, wenn er geweckt wird. Das Bewusstsein nimmt durch das Medikament ab, aber der Patient kann auf verbale Befehle reagieren. Atemunterstützung ist nicht erforderlich; der Patient kann selbständig atmen.
Tiefe Sedierung: Der Patient verliert nicht das Bewusstsein, sondern schläft während des gesamten Eingriffs. Wenn er aufwacht, erinnert er sich nicht mehr an den Eingriff. Er fühlt sich, als würde er träumen. Diese Methode wird für Menschen empfohlen, die eine starke Phobie vor Zahnärzten haben oder sich vor dem Eingriff übermäßig fürchten.
Allgemeinanästhesie: Der Patient reagiert nicht auf Reize und ist völlig bewusstlos. Wie die anderen Sedierungsmöglichkeiten sollte auch dieses Verfahren professionell von Spezialisten durchgeführt werden. Die Vollnarkose wird üblicherweise bei Eingriffen in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie eingesetzt.