Kiefer- und Gesichtschirurgie (Orthognatische Chirurgie)
Der menschliche Körper ist so aufgebaut, dass alle Funktionen reibungslos funktionieren können. Anatomische Störungen, die durch genetische oder äußere Faktoren verursacht werden, können jedoch mit der Zeit zu verschiedenen ungünstigen Situationen führen. Diese Störungen, die sowohl im täglichen Leben als auch in beruflichen und sozialen Beziehungen zu Unannehmlichkeiten führen, können mit Methoden wie der Kieferchirurgie behandelt werden.
Der Kieferbereich, der für Funktionen wie Essen, Atmen, Schmecken, Sprechen und Fühlen zuständig ist, gehört zu den lebenswichtigen und funktionell wichtigen Teilen des Körpers. Anatomische Störungen in diesem Bereich, die sich erheblich auf die Gesichtsstruktur auswirken, können nicht nur zu funktionellen, sondern auch zu ästhetischen Auffälligkeiten führen.
Bei Patienten mit schweren Störungen der Skelettstruktur wird die Kieferchirurgie (Orthognathie) eingesetzt, um das Aussehen des Kiefers zu verbessern und die daraus resultierenden funktionellen und ästhetischen Störungen zu korrigieren. Die Einzelheiten dieser Anwendung können Sie im weiteren Verlauf des Artikels nachlesen.
Was ist eine Kieferchirurgie (Orthogentik)?
Bei Patienten mit einem nicht kompatiblen Biss des Ober- und Unterkiefers kann der Unterkiefer vor oder hinter dem Oberkiefer liegen. Dieser Zustand, der als Prognathie/Retrognathie bezeichnet wird, kann sich negativ auf die Lebensfunktionen des Betroffenen auswirken und zu einem Verlust des Selbstbewusstseins führen.
Chirurgische Eingriffe zur Korrektur der Kieferskelettstruktur ermöglichen es den Betroffenen, ihr tägliches Leben auf eine gesündere und sicherere Weise fortzusetzen. Nach den Eingriffen, die von erfahrenen Zahnärzten durchgeführt werden, können die Betroffenen ihre Mundfunktionen problemlos wiedererlangen.
Wie wird die orthogantische Chirurgie durchgeführt?
Patienten, die sich wegen orthogantischer Beschwerden an unsere Klinik wenden, werden zunächst in einem Tomographen untersucht und es werden Aufnahmen gemacht, die ihre Skelettstrukturen zeigen. Nach diesen Berichten, zu denen auch Fernröntgen-, Panorama- und 3D-Aufnahmen gehören, wird ein Behandlungsplan erstellt, bei dem die Fachleute aus den Bereichen der oralen Diagnostik, der Kieferchirurgie und der Kieferorthopädie zu Rate gezogen werden.
Bei Patienten, die sich einem kieferchirurgischen Eingriff unterziehen müssen, führen wir eine Profilanalyse mit speziellen, von künstlicher Intelligenz (KI) unterstützten Programmen durch. Wir bestimmen die Position der Kiefer in Abhängigkeit von der Schädelbasis. Außerdem scannen wir mit einem intraoralen Scanner die Zähne der Patienten. Auf der Grundlage dieser Analysen planen wir die „vorrangige Operation“ oder den „frühen chirurgischen Eingriff“. Wir bereiten eine Operationsschablone vor, indem wir die Kiefer in dem von künstlicher Intelligenz unterstützten Programm in die richtige Position bringen. Die Operation wird dann unter Vollnarkose durchgeführt.
In unserer Klinik bevorzugen wir im Allgemeinen die Methode der „Prioritätsoperation“. Mit dieser Methode werden das Profil und die Kieferrelation des Patienten schnell korrigiert. Dann beginnen wir mit der Invisalign-Behandlung. Wenn die Zähne des Patienten sehr eng stehen, führen wir zunächst eine kieferorthopädische Behandlung mit Invisalign für 3-4 Monate durch und nehmen dann eine Kieferkorrektur vor.